Brigitte Windt

Texte und Illustrationen zum Selbstständigsein Berlin

SCHREIBEN IM NOVEMBER

| 9 Kommentare

Schreiben im November Berlin 30 Tage 30 Texte mit Brigitte Windt

SCHREIBEN IM NOVEMBER

Berlin 30 Tage 30 Texte

aha, Schreiben im November. In Berlin 30 Tage 30 Texte!

Großartig war die Erfahrung im letzten Jahr. 30SkizzenimNovember waren bis 2018 mehr für mich als die Challenge, in einer geheimen Facebook-Gruppe dreißig Tage lang eine Skizze zu veröffentlichen, Feedback zu geben und zu bekommen und mich im schönsten Vertrauensraum von den anderen Teilnehmer*innen inspirieren lassen. Und das ist bereits sehr, sehr viel! Ich wollte mehr. Ich zeichnete digital, schrieb Texte und sprach die Audioversionen ein. Diese Trilogie publizierte ich im Blog und auf Facebook.

Ich wollte noch mehr. Täglich wurde mein Wunsch drängender, diese November-Werke einmal auf echtem Papier in die Hand zu nehmen und sie im Großformat zu sehen und an die Wand zu hängen. Ich wollte eine Ausstellung. Und ich machte eine Ausstellung. Ausgeheckt mit Rita Zepf. Hier Texte und Illustrationen. Dort Textilkunst. Alles unter einem Dach. Das Haus war voll und die Gemeinschaftsausstellung Neujahrsempfang 2019 eine wunderschöne Bestätigung. Besonderen Dank an die Musiker Eugen Braun und Raimund Engelhardt und an Euch alle, die Ihr dabei ward und an Euch Liebste, die Ihr im Verborgenen mitgewirkt habt an diesem Ereignis.

Seither keimte unter der Oberfläche der Begeisterung der nächste Wunsch, entwickelte feine Wurzelgeflechte, wurde stärker und breiter. Dann, völlig unerwartet, platzte er heraus, sprach. „In diesem November initiiere ich einen Schreibraum in Berlin! Hast Du Lust, dreißig Tage lang ein Wort oder viele Worte mit mir zu teilen?“ Oh, wie ich dieses breite Grinsen mag, wenn oben drüber Funken sprühen. Und Wortfetzen zu Poesie werden, zu Übermut und zu gnadenlosem Unsinn.

01.-30.11.2019 Hier informieren und registrieren!

Autor: Brigitte Windt

Brigitte Windt ist Unternehmensberaterin und Autorin von MACH DICH SELBSTSTÄNDIG! Das Praxishandbuch für Gründerinnen, 240 Seiten, Verlag Ariston 2015. In Beratungen, Vorträgen und Workshops appelliert sie an den natürlichen Zustand des Menschen, das Selbstständigsein, eröffnet Wege für originäres Denken, Fühlen und Handeln und bringt auf den Punkt, was wesentlich ist und umgesetzt werden will. In ihrem Blog veröffentlicht sie Texte, Tipps, Tools und Illustrationen für Selbstständige und für alle die, die es (wieder) sein wollen.

9 Kommentare

  1. Einmal werden wir noch wach – dann gibt’s täglich Wortgekrach 🙂
    Freue mich, ab morgen beim Novemberschreiben dabei zu sein.

  2. Zähl fiebernd die Stunden mit trallala
    Bei uns wird’s heitrer als bei Fallada
    Freu mich, dass Du dabei bist.

  3. Wir
    Nun, ja. Aber nein. Nein. Es war nicht so. Nun, es war auch nicht das, was du sagst. Ja, er hat mich sehr geliebt. Ich? Ich liebte ihn auch sehr. Nein, wir haben nicht zusammen studiert oder uns an der Uni getroffen. Ja, Abraham trinkt Kaffee und spricht sehr gut Spanisch. Nein, er ist nicht jünger als ich. Ja, dieses Mal bemerkte ich, dass er auch nicht älter war als ich. Ja, ich habe nicht vergessen: „Ich suche immer nach älteren Männern.“ Nein, ich suche nicht nach meinem Vater. Ja, ich hätte gerne mein Vater bei mir gehabt. Ja, man sucht immer etwas in einem älteren Mann.

    • Liebe Sandra,
      wie schön, Dich auch hier im öffentlichen Raum zu sehen 🙂
      Großes Dankeschön für diesen Text und die anderen.
      Ich mag Deine Handschrift sehr.
      Bis bald!
      Brigitte

  4. Liebe Sandra, ich finde diese Form inspirierend. Und deine Texte.
    Werde das bestimmt aufgreifen. Danke!

  5. Papierblumen.

    Die Falten, die sich in Geschichten verstecken, die nicht benannt sind. Das Lächeln meines Sohnes habe ich nicht. Wir und alle Worte, die wir einander nicht sagen können. Nicht heute. Nicht vor diesem Meer, das alles betrachtet. Nicht in dieser blauen Wolke verstecke ich mich. Lasst sie jedes Jahr kommen, um die Bilder zu machen, die Tropfen, die mein Lächeln als Kind knacken. Lassen Sie diesen blauen Begleiter des Damms wissen, der mit mir geht. Mit meiner anderen Wut werde ich den Pinsel, das Tuch und den Ort wählen, an dem das kleine Haus im Inneren aufsteigen muss.

  6. Samstag

    Ich öffne meinen Mund, um mich mit dieser neuen Haut zu füllen. Ich öffne meine Masten – hungrig – nach diesen festen Fingern. Ich will nicht ich kann nicht sehen Ich werde keinen Mund küssen, der mich nicht nennen kann.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.